Über Andreas Josef Fußer

  

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder und lebe als Geschäftsführer Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Rodalben/Pfalz und in Bonn.

 

20.11.1958        in Ludwigshafen am Rhein geboren.

                       Aufgewachsen auf der Biebermühle bei Pirmasens.  


1977                Abitur am Hugo-Ball-Gymnasium in Pirmasens.


1978                Studium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in

                       Frankfurt im Fachbereich Politische Wissenschaften.


1979                Gedichte zu Aquarellen des Malers Wolfgang Fritz . Die Texte  werden in gemeinsamer Arbeit am Städelschen

                       Kunstinstitut Frankfurt in Blei gesetzt und abgezogen. Anschließend werden die Texte und Aquarelle zu dem Unikat-Buch „Wind und Wolken" gebunden.

                       Rückkehr in die Pfalz nach Rodalben

                       Gründungsmitglied und Redakteur der „Freien Zeitung der Westpfalz - Der Hinterwäldler". 


1983                Der Veranstaltungsteil des Hinterwäldlers wird abgetrennt und erscheint als selbstständige Zeitung unter dem Titel „Nix Los!?".

                       Nach einigen Nummern wird die Programmzeitschrift in Kooperation mit der Redaktion „Die Freischärlerin" in Kaiserslautern herausgegeben. Verantwortlicher Redakteur. 


1984                Anthologie „Die Tiefe der Haut", Verlag Junge Literatur, Rhodt/Weinstraße. Veröffentlichung des Texts „und so...".

                       Auflösung der Hinterwäldler-Redaktion. Freier Journalist.


1985                Mitarbeiter von MdB Hugo Collet (SPD)

                        Wohin mit unserem Müll?", Sachbuch, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Pirmasens.


01.07.1986        Geschäftsführer der BUNDgruppe Pirmasens.


1987                Rheinpfalz-Serie „Westwall"

                       Mitglied der Autorengruppe Kaiserslautern.

                       Teilnahme am Regionalen Lyrikseminar des VS und der Bertelsmann-Stiftung in Lambrecht.

                       Als Gast bei der SR-Hörfunk-Sendung „Literatur am Samstag". Eine Stunde Lyrik und Gespräch mit Arnfrid Astel. 


1988                Lyrischer Essay „Ausgewählte Erinnerungen" veröffentlicht in „Wie Arme breiten sich die Hügel aus - Das Westrich-Lesebuch", herausgegeben von Karlheinz Schauder bei der PVA, Landau.

                       Essay „Im Hausmüll ersticken", veröffentlicht in „Umweltbilanz - Die ökologische Lage der Bundesrepublik", Rasch und Röhring Verlag, Hamburg.


1989                Kurzgeschichte „Mürrische Lebensfreude" in „Der Seiltänzer", herausgegeben vom Literarischen Verein der Pfalz.

                            Gedichtband „Private Paradiese", Autoren-Forum der Pfälzischen Verlagsanstalt PVA, Landau.

                       Wettbewerb „Tontexte - Texttöne" des Saarländischen Rundfunks. „Sunset Reggae" gewinnt in der Vertonung der Gruppe „Packard Blues" aus Nancy den dritten Preis.

                       Mitglied im VS, Verband deutscher Schriftsteller in der IG Medien.


18.09.1989        Anstellung in der Bundesgeschäftsstelle des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Bonn. Zuständig zunächst für Mittelbeschaffung, seit 1991 Abteilungsleiter Marketing, seit 1992 Mitglied der erweiterten Geschäftsführung. Seit 1996 Geschäftsführer Kommunikation.


1990                Essay „Getränkeverpackungssteuer - der Königsweg zur Abfallvermeidung?", Beitrag zu „Öko-Steuern, Umweltsteuern und -abgaben in der Diskussion", herausgegeben von H.G. Nutzinger und A. Zahrnt im Verlag C.F. Müller, Karlsruhe.

                       Text „und so..." in „Dein gutes Stück - Mein gutes Stück", PVA-Almanach.

                       Survival Training" ist im Mainzer Kulturtelefon zu hören.

                       Beim Wettbewerb „Buch des Jahres" des Förderkreises deutscher Schriftsteller Rheinland-Pfalz erhält „Private Paradiese" eine Jury-Empfehlung und belegt damit den Platz nach dem Sieger Werner Laubscher.


06.06.1991        Dichter des Monats" bei SWF 1.


01.12.1991 -     Reise nach Seoul auf Einladung des Goethe-Instituts. Vortrag


08.12.1991        Müllvermeidung und Ökologische Marktwirtschaft. 


1992                Buch Verpackungen - Umweltbelastungen und Strategien zur Vermeidung, gemeinsam herausgegeben mit Andreas Golding im Verlag C.F. Müller, Karlsruhe. 


03.02.1994 -     Reise nach Kyoto auf Einladung des Gothe-Instituts. 

08.02.1994        


1994                Gabriele", Gedicht in „handgeschrieben", herausgegeben von Albrecht Vogelsgesang im Literarischen Verein der Pfalz.


1995                Kurzgeschichte Altenpflege in „Aufatmen. Aufstehen. Weglaufen“ - Anthologie im Gollenstein Verlag, Blieskastel


1996                Gedichtband „Das Leuchten der Materie vor dem Verglühen“, Pendragon, Bielefeld

                       Geleitwort zu Deutsche Standards. Die ökologischen Innovationen, Arcum Verlag, Köln.


1997                Fünfundzwanzig-Minuten-Lesung in Literatur Regional, SWF 2


1998                Kampagnen und Knete - Kommunikation für einen Umweltschutzverband in Arbeitsplatz PR herausgegeben von Bettina von Schlippe, Bernd-Jürgen Martini; Günther Schulze-Fürstenow; Luchterhand; Neuwied


1999                Von Null auf Hundert in Chaussée, Zeitschrift für Literatur und Kultur der Pfalz, Nr. 1/1999, Verlag K.F. Geißler; Edenkoben

                       Fördergabe für Literatur 1999 des Bezirksverbandes Pfalz

 

„In den Gedichten des Bandes ‘Private Paradiese“ (1989) sind Lebensüberdruß und Endzeitstimmung kennzeichnend für das moderne Lebensgefühl. Immer wieder stellt der Alltag mit ‘Schein-Paradiesen’ bedrohliche Fallen. Der jüngste Gedichtband ‘Das Leuchten der Materie vor dem Verglühen’ (1996) ist ein gemeinsames Projekt von Autor, Zeichner, Designer und Verleger, in produktiver Kollegialität entwickelt. Dabei lassen sich die Zeichnungen in autonomer Weise auf die Texte ein und übersetzen sie collagenhaft in wunderschöne Bilder. Fußers Gedichte sind poetische Protokolle der modernen Welt in ihrer Komplexität, Heterogenität und Mobilität, mit ihren technologisch geprägten Vernetzungen, Interdependenzen und Rhythmen, atmosphärisch dicht registriert. Mit den Bilder einer technologisch geprägten, bedrohlichen Welt vermischen sich Erinnerungsbilder und Traumbilder, die der Zerrissenheit und Leere einer synthetischen Welt melancholisch Geborgenheit und Wärme gegenüberstellen.“

Aus: Literaturlexikon Rheinland-Pfalz, Josef Zierden, Brandes & Apsel Verlag; Frankfurt a. Main 1998